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Fachtag 2022: Die Workshops

Fachtag 2022: Die Workshops

1. Digital agieren und effizient evaluieren – Feedback als Element der Medienbildung und Unterrichtsentwicklung verstehen und nutzen. Erfahrungen und Praxistipps anhand des Beispiels EDKIMO“

Christina Tintera (Steinwaldschule Neukirchen)

Digitale Medien sind längst selbstverständliche Arbeits- und Kommunikationsmittel des schulischen, privaten und im besonderen Maße auch gesellschaftlichen Lebens. Die Ausbildung von Medienkompetenz ist dabei ein zentraler Bestandteil des schulischen Bildungsprozesses. Doch digitales Kommunizieren und Lernen stellt die Lehrenden vor neue Herausforderungen: Wie kann man Lernprozesse verlässlich im Auge behalten und die Lernenden mit ihrer Rückmeldung für die Weiterentwicklung eigener Konzepte miteinbeziehen? Den eigenen Unterricht evaluieren zu lassen, das schreckt noch immer viele Lehrende ab. Doch Feedback hat das Potenzial, alle voranzubringen. Dazu gibt es in diesem Workshop praxisnahe Tipps und Anregungen für die eigene Arbeit.

 

2. Binnendifferenzierter Englischunterricht mit (inter-)aktiven Lernplänen
Stefanie Menz (Steinwaldschule Neukirchen)

Der Unterricht an unserer integrierten Gesamtschule erfolgt in den Hauptfächern mit Hilfe von differenzierten Lernplänen, die mit digitalen Elementen angereichert sind. Durch diese Arbeitsweise wird jede Schülerin und jeder Schüler optimal gefördert und gefordert sowie zu einem selbstständigen, eigenverantwortlichen Lernen angeleitet. In diesem Workshop wird ein Lernplan zu einer Unterrichtseinheit, basierend auf einem hessischen Lehrwerk, als exemplarisches Beispiel vorgestellt. Viele Anwendungen sind auch in der Arbeit in anderen Fächern nutzbar. Die aktuelle Zeit hat gezeigt, dass es hilfreich ist, wenn die Schülerinnen und Schüler möglichst selbstständig mit dem Lernplan arbeiten können. Dazu enthalten die Pläne kleine Erklärvideos. Im Workshop werden Webtools gezeigt, mit denen diese einfach erstellt werden können. Außerdem werden aus ökologischen Gründen und zur Erhöhung der Effektivität und Kompetenzbildung im Bereich Hörverstehen, Sprechen und Medieneinsatz verschiedene digitale Lernformen eingesetzt und hier präsentiert.

 

3. Lernvideos über Edupool Hessen als Ergänzung zum differenzierten Lernplan

Karl Hellwig (Steinwaldschule Neukirchen)

Der klassische Unterrichtsfilm hat sich zu online verfügbaren Lehr und Lernvideos bzw. kompletten Lernpaketen weiterentwickelt. Über die Online-Plattform Edupool der Hessischen Medienzentren können Lehrkräfte den Schülerinnen und Schülern gezielt Materialien zur Verfügung stellen. Der Workshop zeigt exemplarisch relevantes Material und wie Schülergruppen angelegt und das Material zugewiesen werden. Für die Lernenden steht eine passende App zur Verfügung.

4. Interaktive Arbeitsblätter als Unterrichtsmaterial über die Online-Plattform Edupool Hessen mit Tutory

Karl Hellwig (Steinwaldschule Neukirchen)

Die Plattform für digitales Unterrichtsmaterial des Medienzentrums Schwalm-Eder stellt neben Inhalten auch entsprechende Werkzeuge zur Erstellung und Bearbeitung der Inhalte bereit. Anhand von fertigen interaktiven Arbeitsblättern wird mit dem Werkzeug Tutory gezeigt, wie diese abgewandelt oder neu erstellt werden können.

Großer Vorteil des Systems ist, dass keine Software installiert werden muss und die Nutzung nicht von den Betriebssystemen der Hersteller abhängt. Empfehlenswert als Endgeräte sind Tablets oder Notebooks mit mindestens 12 Zoll Bildgröße, da die Grundstruktur sich visuell an einem Papierblatt orientiert, um auch druckbare Produkte zu ermöglichen.

5. Das digitale Chemieregal

Benno Köhler (Steinwaldschule Neukirchen)

Als idealer und wesentlicher Bestandteil zum digitalen Chemieunterricht bietet das digitale Chemieregal das Grundwissen der Chemie mit vielen interaktiven Möglichkeiten.

Das Lernprogramm des Chemieregals ist online verfügbar und kann auf beliebig vielen Rechnern bzw. PCs der Schule in den verschiedenen Räumlichkeiten genutzt werden. Schülerinnen und Schüler können aus mehreren Klassen einen Zugang haben. Auch eine private Nutzung durch die Lehrerinnen und Lehrer auf dem häuslichen Rechner zur Unterrichtsvorbereitung ist möglich.

Das Lernen in der Schule erfolgt am Einzelcomputer, Laptop, Tablet, Notebook, Smartphone oder auch während einer Präsentation für die gesamte Klasse am Whiteboard oder per Beamer. Es ist auch ein BYOD (Bring Your Own Device) möglich. Das Programm ist netzwerkfähig und kann in verschiedene Lernplattformen integriert werden.

Der gesamte Unterrichtsstoff wird visualisiert, erläutert, vertieft und interaktiv präsentiert. Mit dem interaktiven Medium werden grundlegende Sachverhalte didaktisch ansprechend strukturiert und einprägsam vermittelt. Anschließend werden die Inhalte des digitalen Chemieregals in verschiedenen Aufgabenformen abgefragt – zeitsparend und motivierend. Das Üben und Wiederholen dient der Konsolidierung des Gelernten.

 

6. Binnendifferenzierung durch integrierten NaWi-Unterricht – Vorstellung des Konzeptes der Reformschule für binnendifferenzierten, integrierten naturwissenschaftlichen Unterricht in der Sekundarstufe I

Simone Bechtel, Dr. Louise Bindel (Reformschule Kassel)

Im Workshop geben wir eine praxisorientierte Einführung in unser erprobtes Konzept für den integrierten naturwissenschaftlichen Unterricht (Biologie + Chemie + Physik = NaWi) in der Sek. I. Es besteht zum einen aus handlungsorientiertem Laborunterricht (Jahrgänge 6 bis 8) und zum anderen aus Projektunterricht (Jg. 6 bis 8, 9 und 10). Dabei handelt es sich stets um jahrgangsgemischten, leistungsheterogenen, inklusiven NaWi-Unterricht. Anhand konkreter analoger und digitaler Beispiele geben wir Einblicke in den Laborunterricht (Thema „Fortbewegung in Natur und Technik“) und den Projektunterricht der Jahrgänge 9 und 10.

7. Förderung von MINT-Grundlagen im altersgemischten Projektunterricht

Marius Honscha, Sandra Tümmler (Reformschule Kassel)

Mit dem Lego SPIKE Prime-Set und der dazu passenden Programmier-App halten mehr als 500 Legosteine und programmierbare Hardware-Elemente Einzug in das Klassenzimmer.

Der Workshop zeigt am Beispiel eines Lego-Robotik-Projektes in einer jahrgangsgemischten Lerngruppe der Grundstufe, welche Möglichkeiten MINT-Unterricht bietet. Im Mittelpunkt des Lernkonzeptes steht dabei die Verbindung von praktischem Bauen und digitalem Programmieren.

8. Das Fach Projekt als Hauptfach in der Sekundarstufe

Yvonne Keldenich, Martina Schalles (Reformschule Kassel)

Schülerinnen und Schüler greifen ihre eigenen Interessen auf, sie vernetzen sie mit ihrer Alltagswirklichkeit und gestalten so ihren Unterricht förmlich selbst. Die Lehrkräfte begleiten diesen vielschichtigen Lernprozess für nachhaltiges Lernen aufmerksam und geben den Schülerinnen und Schülern dabei beratend eine zentrale Orientierungshilfe.

In diesem Workshop wird auf die Übertragbarkeit der Projekt-Arbeitsweise auch mit digitalen Medien geachtet und es werden beispielhafte Einblicke in den aktuellen Unterricht gegeben. Als CLUB OF ROME-Schule legen wir in unserem Unterrichtsalltag besonderen Wert auf die immanente Berücksichtigung der 17 Nachhaltigkeitsziele; in diesem Workshop können sie inhaltlich dem Themenbereich „Gleichberechtigung/Antidiskriminierung“ zugeordnet werden. Bei Interesse erhalten Sie die Gelegenheit, selbst in die Rolle der Schülerinnen und Schüler zu schlüpfen. Sie werden Ausschnitte der Projektarbeit beispielhaft simulieren und auf diese Weise in die Lage versetzt, die Besonderheiten der Methode für sich zu reflektieren.

 

9.Vermont Secondary College, eine Schule in Melbourne, Australien

Brigitte Ankenbrand (Vermont Secondary College, Melbourne)

„Vermont Secondary College promotes the achievement of excellence in a learning environment that is safe and caring, and embraces diversity.“

Dieser Workshop gibt Einblick in das Schulsystem in Australien am Beispiel vom Vermont Secondary College in Melbourne. Inklusiver Unterricht, Binnendifferenzierung und das selbstverständliche Nutzen digitaler Medien und Tools werden vorgestellt.

Wegen der Zeitverschiebung findet der Workshop nur einmal am Vormittag statt.

 

10.Kooperation mit einem außerschulischen Lernort – Social Sciences Lab (SSL)

Elke Hilliger (in Zusammenarbeit mit der Reformschule Kassel)

Informationen zu einem binnendifferenzierenden Angebot im Bereich des forschenden Lernens für Sozialwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften

11. Chancen außerschulischen Lernens

Christina Lohmeyer-Braun, Dr. Stefanie Schmitt (Reformschule Kassel)

In diesem Workshop stellen wir an Praxisbeispielen aus der Grundstufe und der Sekundarstufe I Möglichkeiten außerschulischen Lernens vor. Das Lernen an authentischen Orten und das Heranziehen externer Experten eröffnet neue Chancen für fächerübergreifendes Arbeiten und für ein nachhaltiges Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Digitale Medien bieten sich in besonderer Weise für die Dokumentation des Arbeitsprozesses an und sind so selbstverständlich in das Lernarrangement integriert.

12. Individuelle und gemeinsame Lernwege im Schreiben und Rechtschreiben in der Grundstufe

Olaf Neitzel (Reformschule Kassel) 

In diesem Workshop wird der Einsatz des Leßmann-Konzeptes im jahrgangsübergreifenden Unterricht (Deutsch, Projekt) in den Jahrgangsstufen 3–5 vorgestellt und diskutiert.

Ergänzt werden Praxiserfahrungen des digital unterstützten Lernens und Lehrens.

13. Lernbegleitung & Lerndifferenzierung mit Scobees digital einführen und einfach in eine neue Lernkultur starten (Teil 1)

Ricky Cramer (Reformschule Kassel), Annie Dörfle und Lena Spak (Co-Founders)

Lernende in das Zentrum von Handlungen stellen – dieser Transformationsprozess von Lernen gelingt mit dem digitalen Tool Scobees. Scobees ermöglicht mit benutzerfreundlicher Oberfläche sowohl die Organisation individueller, differenzierter Lernwege als auch jederzeit digital die Begleitung von Lernentwicklungen der Schülerinnen und Schüler. Wir zeigen in dieser Session, wie leicht Lerndifferenzierung mit dem Lernsystem Scobees möglich ist und wie sich Lernprozesse durch Feedbackmöglichkeiten und Reflexionen der Lernenden nachhaltig verändern.

Am Beispiel der Reformschule Kassel präsentieren wir, wie der Einsatz von Scobees im Lernalltag für die Lernenden aussehen kann.

14. Lernbegleitung & Lerndifferenzierung mit Scobees digital einführen und einfach in eine neue Lernkultur starten (Teil 2)

Ricky Cramer (Reformschule Kassel), Annie Dörfle und Lena Spak (Co-Founders)

Transformation mit dynamischen Lernprozessen digital differenziert umsetzen – der Weg in eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Lehr- und Lernkultur wird aufgezeigt.

Lernen Sie in diesem Teil des Praxisworkshops die Lernsystem-Funktionen von Scobees kennen und klicken Sie sich Schritt für Schritt mit durch die Anwendung. So lernen Sie jede Sektion von Scobees genau kennen und probieren diese selbst aus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in dieser Session auf den Differenzierungsmöglichkeiten für Lerneinheiten.

Für diesen Praxisworkshop stellen wir Ihnen im Vorfeld der Online-Veranstaltung einen personalisierten Schulaccount zur Verfügung.

 

 15 .Soziale Nähe im digitalen Raum

Nikola Poitzmann (Hessisches Kultusministerium), Mike Zergiebel (Helene-Lange-Schule Wiesbaden)

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Beziehungsgestaltung im digitalen Raum gelingen bzw. angeregt und unterstützt werden kann? Gerade für Kinder und Jugendliche sind die Beziehung untereinander und der Einfluss der Peers von essenzieller Bedeutung. Wenn sie gezwungen sind, in physischer Distanz zu lernen und zu kommunizieren, muss es dafür geeignete Settings und Ideen geben, wie das gelingen kann. Ausgehend von den Erfahrungen und Vorstellungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wollen wir Impulse geben, wie das soziale Lernen auch im digitalen Raum gestaltet werden kann.

 

16. Digitale Medien im Mathematik-Unterricht sinnvoll einsetzen

Sebastian Junker (Helene-Lange-Schule Wiesbaden)

In diesem Workshop werden verschiedene Aspekte beleuchtet, um den analogen Mathematik-Unterricht sinnvoll digital zu erweitern bzw. diesen zu unterstützen.

Dies beinhaltet:

  • eine Übersicht über hilfreiche Programme zur Erstellung von digitalen Tafelbildern mit Nutzungsbeispielen;
  • eine Vorstellung von ausgewählten Lernplattformen zum selbstständigen Lernen, Wiederholen und Vertiefen;
  • Tipps und Tricks, wie man möglichst effizient und papiersparend eine immer verfügbare, digitale und differenzierte Lerntheke für seine Schüler*innen erstellen kann.

Im Laufe des Workshops wird beleuchtet, welche Anforderungen an die Software/Hardware sowohl von Lehrerseite als auch von Schülerseite gestellt werden. Auch die schulische Ausstattung mit Endgeräten sowie das verfügbare Budget spielen dabei eine große Rolle. Damit soll verdeutlicht werden, welche Potenziale und welche Grenzen aktuell in der Nutzung digitaler Medien im (Mathematik-)Unterricht stecken.

 

17. Theater online

Christiane Krüger-Blum (Lehrerin; Fortbildnerin für Theater u.a. im Team des Schultheaterstudios Frankfurt; Impro 13)

In diesem Workshop werden Theaterübungen sowie Theatermethoden praktisch ausprobiert, die sich für den Einsatz in Theater-AGs, DS und als Impulse im regulären Unterricht bei Online-Angeboten eignen. Alle Übungen und Methoden lassen sich auch ohne große Vorkenntnisse umsetzen. Mitzubringen sind Spielfreude und Spaß am Ausprobieren und Experimentieren – gemeinsam auf den Brettern, die die Welt bedeuten, im virtuellen Raum.

 

18. Diklusive Binnendifferenzierung im individualisierten Unterricht

Alexander Scheid und Frank Edel (Helene-Lange-Schule Wiesbaden)

Projektunterricht ist besonders gut geeignet, um binnendifferenziert mit heterogenen Lerngruppen zu arbeiten. Digitale Medien bieten eine spannende Erweiterung der Lernmöglichkeiten im Projektunterricht, insbesondere, wenn fächerübergreifend gearbeitet und gelernt wird. Dabei erweitern die Lernenden auch ihre digitalen Kompetenzen. Im Workshop gibt es good practice - Beispiele sowie praktische Tipps zur Umsetzung im eigenen Unterricht. Hierbei liegt der Fokus auf den individuellen Möglichkeiten, Unterrichtsinhalte aus Schülersicht auf einer neuen (digitalen) Lernebene zu gestalten und zu präsentieren.

 

19. „Komplexe Kompetenzaufgaben mit digitalen Medien im fremdsprachlichen Unterricht“

Tarek Aichah und Kira Bachofner (Helene-Lange-Schule Wiesbaden)

In diesem Workshop stellen wir dar, wie komplexe Kompetenzaufgaben mit digitalen Medien den fremdsprachlichen Unterricht bereichern können. Anhand von erprobten Praxisbeispielen und aktuellen Vorhaben, die sich noch in der Entwicklung befinden, soll veranschaulicht werden, welchen Beitrag der Einsatz digitaler Medien zur Individualisierung und Binnendifferenzierung im Fremdsprachenunterricht leisten kann.

 

20. „Individualisierung im Mathematik-Unterricht“

Ann-Kathrin Sueck und Marcel Friedrich (Helene-Lange-Schule Wiesbaden)

Im Workshop wird gezeigt, wie anhand digitaler Förderdiagnostik individuelles Fördermaterial für den Mathematik-Unterricht erstellt und im inklusiven Unterricht eingesetzt werden kann. Passende Lernsettings und Gelingensbedingungen für die Kooperation zwischen Regelschullehrkraft und Förderlehrkraft werden vorgestellt.

 

21. Feedback erhalten – Arbeit im Unterricht mit der App FeedbackSchule

Ann-Katrin Berkenheger (Offene Schule Waldau)

Feedback geben gehört an allen Schulen zum Arbeitsalltag. Doch wie kann man digitales Feedback als Lehrerin oder Lehrer von den Schülerinnen und Schülern einholen? Die App FeedbackSchule bietet hier viele Möglichkeiten sowohl im Präsenz- als auch im Distanz­unterricht.

In diesem Workshop gibt es eine kleine Einführung in die Anwendung FeedbackSchule. Es werden verschiedene Möglichkeiten des Unterrichtseinsatzes durch Beispiele gezeigt. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, welche Rolle das Feedback von Schülerinnen und Schülern für die eigene Unterrichtsentwicklung spielt.

 

22. Digitale Diagnostik als Grundlage des binnendifferenzierten Unterrichts in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch

Manuel Coote (Offene Schule Waldau)

Diagnose und individualisierte Förderung sind aus einer modernen, kompetenzorientierten Pädagogik nicht mehr wegzudenken. An Beispielen und mit Erfahrungsberichten aus der digitalen Diagnostik durch verschiedene Plattformen der Offenen Schule Waldau (Online-Diagnose, Testen und Fördern oder bettermarks) soll exemplarisch gezeigt werden, wie Binnendifferenzierung durch digitale Diagnoseinstrumente flankiert und eine gezielte, individuelle Förderung und Schüleraktivierung ermöglicht werden können. Danach können selbst erste Erfahrungen mit diesen Instrumenten gemacht werden und ein intensiver Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stattfinden.

Zur Vorbereitung: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, falls vorhanden, Ihre eigenen Login-Daten eines kostenlosen Lehreraccounts für diese oder ähnliche Plattformen bereit zu halten.

 

23. Digitale Kommunikation für Beziehung, Erziehung und Unterricht am Beispiel des Messenger-Dienstes schul.cloud

Philipp Schleicher (Offene Schule Waldau)

Seit mehr als einem Schuljahr verwenden wir an unserer Schule flächendeckend den Messenger-Dienst schul.cloud, der eine datenschutzkonforme Alternative zu WhatsApp, Telegram, Skype und weiteren Diensten ist. Schul.cloud begleitet uns seitdem in unterschiedlichen Formen des Unterrichts, sei es im Lockdown, Wechsel- oder Regelunterricht.

In meinem Workshop möchte ich einerseits Einblicke in die Funktionen von schul.cloud geben und andererseits darstellen, wie wir schul.cloud auf verschiedenen Ebenen der schulischen Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern nutzen. Eine anschließende Gesprächsrunde bietet die Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen sowie über Chancen und Risiken der digitalen Kommunikation in der Schule.

 

24. Klimawandel in der Lernatmosphäre

Doris Ayaita, Katrin Knoche (Projektbüro Nordhessen)

Wie kommen wir weg vom Abarbeiten der Aufgaben und vom Notendruck in Übungs- und Experimentierphasen? Wie kommen wir mit einfachen Mitteln zum selbstverantwortlichen Lernen, zum Spaß am Lernen, zum Durchhaltevermögen: also zum nachhaltigen Lernen?

Im Workshop gehen wir den Fragen nach und stellen eine leicht und direkt umsetzbare Methode des Klimawandels in der Lernatmosphäre vor.