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Young Science mit Prof. Opp

Was ist denn das Aralseesyndrom? - Marburger Wissenschaftler an der Steinwaldschule zu Gast

Zu einem weiteren Vortrag aus der Reihe Young Science trafen sich am Mittwochvormittag dem 7. November wieder etwa 25 interessierte Schülerinnen und Schüler der Steinwaldschule in ihrer Mediathek. Diesmal war Prof. Opp von der Philipps Universität Marburg zu Gast. Sein Thema: Das Aralseesysndrom. Gemeinsam mit der Forschungsbörse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hatte die Schule den Geologieprofessor eingeladen.

Eine Stunde lang erläuterte er den ganz gespannt lauschenden Kindern und Jugendlichen aus den siebten und achten Klassen am Beispiel der Austrocknung des ehemals viertgrößten Binnensees der Erde, welche verheerenden Folgen menschliche Eingriffe in die Natur haben können. Wie nachhaltig dadurch die ganze Region rund um den Aralsee, deren Tier- und Pflanzenwelt und die dort lebenden Menschen betroffen sind, verdeutlichte Prof Opp an vielen Beispielen. Das sehr anspruchsvolle Thema kam bei den Steinwaldschülerinnen und -schülern auch deshalb so sehr gut an, weil es Prof. Opp durch seine sehr schülerbezogene Vortragsweise immer wieder gelang die Mädchen und Jungen in die Problematik eintauchen zu lassen. Die vielen Fragen, die im Anschluss an den Vortrag an den Wissenschaftler gestellt wurden, schlugen auch noch einmal den Bogen zu anderen globalen Problemen, wie dem der Plastikabfälle im Meer, der Ausbeutung der Ackerflächen oder der Ausbreitung der Trockengebiete.

Der nächste Gast in der Wissenschaftsreihe der Steinwaldschule ist übrigens die Jugendkoordinatorin für Deutschland der Kinderhilfsorganisation world vision. Sie reist extra aus Leipzig nach Neukirchen an. Das soll auch als Anerkennung für die engagierte Patenarbeit der Schülervertretung der Schule verstanden werden.