Luftaufnahme 01

Mensa-Workshop

Der Mensa Workshop

Am 27.11.2019 hatte die WPK-Gruppe Hauswirtschaft des Jahrganges 7/8  einen Workshop mit der Fa. Biond (Betreiber der Mensa).

Sie erzählten uns über die Qualität des Mensasessen und warum das Essen teurer wurde. Das liegt daran, dass alles in der Firma aus biologischem Anbau kommt. Bio bedeutet, dass Obst und Gemüse nicht chemisch behandelt wird und die Tiere artgerecht gehalten werden. Alle Lebensmittel die in der Mensa verwenden werden, stammen aus der Region Kassel.

Ein weiteres Thema des Workshops war das Mindesthaltbarkeitsdatum. Die meisten Menschen denken, wenn ein Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, dass es weggeworfen werden muss, doch das stimmt nicht. Man kann testen, ob das Essen schlecht ist, in dem man einfach mal schaut wie es aussieht, wie es riecht und eine Geschmacksprobe machen.

Weil viele sich an das Mindesthaltbarkeitsdatum halten, werden in Deutschland 11 Mio. Tonnen Lebensmittel wegeschmissen. Der meiste Müll entsteht in privaten Haushalten (61%), dann kommen die Großverbraucher (17%), die Industrie (10%) und zuletzt der Handel (5%). Man würde weniger Müll produzieren, wenn man weniger auf die MDH (Mindesthaltbarkeit) achten würde und auf perfektes Gemüse verzichtet, d. h. man würde auch Gemüse mit Unebenheiten kaufen und bewusster einkaufen gehen.

Am Ende des Theorieteils erzählte uns Frau Holters was in die Frühstücksbox gehört: Vollkornbrot, Butter/Frischkäse/Pute/Schinken/Käse, Gemüse, Obst, Wasser/Tee, Nüsse, Müsli.

Anschließend kam ein Praxisteil und wir haben mit Bioprodukten Snacks zubereitet. Wir haben Kräutersalz, zwei verschiedene Brotaufstriche, Buttermilch und Gemüsesticks hergestellt.

Es war ein gelungener Workshop.

(von li. nach re. Luan Walther, Aaron Schäfer, Leonard Geisel)