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Montag, 19. November 2018

Kulturelle Praxis

Schule als kulturelle Begegnungsstätte hat gerade in einer Zeit, in der die reale  Begegnung hinter der virtuellen immer mehr zurücktritt, eine ganz besondere Bedeutung.

Wir als Steinwaldschule haben es uns zur Aufgabe gemacht, unseren Schülern auf unterschiedlichen Ebenen solche Begegnungen zu ermöglichen. Deshalb arbeiten wir verstärkt mit Gemeinden, Kirchen, Vereinen wie auch mit der Kulturinitiative "Kunst und Dunst" zusammen, um ein qualitativ hochwertiges Kulturangebot für die Region und damit auch für unsere Schüler zu schaffen. Andererseits bemühen wir uns, professionelle Künstler für Workshop-Angebote, aber auch für laufende Kurse an unsere Schule einzuladen.

Durch die Verbindung beider Aspekte: "kulturelle Bildung" an unserer Schule und "Kulturangebot für die Region" soll die "Kulturelle Praxis" an unserer Schule erlebbar gemacht werden und so zur Persönlichkeitsentwicklung und interkulturellen Offenheit beitragen.

Kulturelle Wahlpflichtangebote

Der Wahlpflichtunterricht hat einen besonderen Stand im Rahmen der Kulturellen Praxis. Hier sind kreative Felder im Sinne von "bildender Kunst", Musik oder Theater, aber auch "kreatives Schreiben" oder der künstlerisch-kreative Umgang mit Licht-, Ton- oder Computertechnik angesiedelt.

Kulturelle Wahlangeobte

Kulturelle Wahlangebote:

  • Goldschmiedearbeiten für Mädchen (Jg. 8 - 10)
  • Band (Jg. 5 - 10)
  • Blechbläserensemble (Jg. 5 - 10)
  • Gitarrenschnupperkurs (Jg. 5 - 10)
  • Chor (Jg. 5/6)
  • Theater (Jg. 6 - 9)
  • Tanz (Hip-Hop, projektorientiert) (Jg. 5 - 10)
  • Dance-Club (Jg. 5 - 10)
  • Ton- und Lichttechnik (Jg. 7 - 10)

Kulturelle Projekte

Das eigene Tun im ästhetischen Sinn ist unbedingter Bestandteil einer allgemeinen ästhetischen Bildung.
Vielmehr geht es um die Anknüpfung im vielfältigen Lebens- und Schulalltag. Hier wird eine Plattform geschaffen, um im Sinne der Projektmethode die Vernetzung von Fachwissen für die Schüler deutlich und vor allem erfahrbar zu machen.

Es handelt sich dabei um Projekte, die zeitlich fest umrissen sind und eine Präsentation der Ergebnisse beinhalten.

Kulturelle Ereignisse

Um nicht zu verwechseln, dass das eigene Tun noch nicht den gesamten ästhetischen Bereich erfasst, sondern zum Teil noch einen beschränkten Horizont aufweist, ist die Begutachtung von kulturellen Ereignissen besonders wichtig.

Auf der einen Seite sollen die Schüler an professionelle Ereignisse herangeführt werden. An dieser Stelle denkbar und wünschenswert ist eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen der Region, aber auch mit den Theatern der umliegenden Großstädte (Werkstattkonzerte, Einführung in Stücke usw.) oder von freien Künstlergruppen jeder Fachrichtung.

Auf der anderen Seite stellt das Begutachten anderer Schülerleistungen einen wichtigen Aspekt zur Einschätzung des eigenen Leistungsstands bzw. Wissenshorizonts dar. Hier sollen sowohl schulinterne Veranstaltungen, wie außerschulische Lernorte (Museen, Konzerte, Theater) einen festen Bestandteil des Gesamtgeflechts bilden.

Die Theaterwerkstatt

Die Theaterwerkstatt hat eine hohe Bedeutung für das Gesamtkonzept. Anders als das "darstellende Spiel" als zusätzliches Fach im ästhetischen Lernbereich mit einem im Vordergrund stehenden eigenen Fachcurriculum, soll die Theaterwerkstatt von Grund auf folgendes erfüllen:

  • Jeder Schüler soll einmal in grundlegenden Übungen des Theaterspiels unterrichtet werden, um so seinen eigenen Bildungshorizont zu erweitern, Selbstbewusstsein aufzubauen und sich und seien Körper in darstellerischer Weise zu erproben. Um dies zu gewährleisten, bieten wir im Jahrgang 5/6 innerhalb eines sogenannten Stundenbandes "Wahlpflicht" eine Kurs Theater an, den alle Schüler durchlaufen.

  • Spätestens ab dem Jahrgang 7, bei Bedarf auch früher, erhalten die Schüler die Möglichkeit sich in einem Wahlkurs "Theater" freiwillig einzuwählen. Dieser Kurs ist eng mit einem parallel angebotenen Kurs "Licht- und Tontechnik" verzahnt, um Projektphasen gemeinsam zu planen und durchzuführen. Gemeint sind hier gemeinsame Projektphasen in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater oder gemeinsame Probewochenenden in denen verschiedene Fachkenntnisse in einander greifen (Bühnentechnik - Bühnenspiel).

  • Ab Jahrgang 9 soll die Arbeit intensiviert werden. Für persönlichkeitsbildende Ausrichtung, wie auch für vollständige Abendproduktionen erscheint ein lediglich zweistündig angelegter Kurs zu eng und soll ab hier auf vier Stunden erweitert werden. Von diesen vier Stunden werden zwei Stunden im Wahlpflichtunterricht des Vormittags untergebracht und zwei weitere Stunden verbindlich am Nachmittag verankert. Jeder Schüler erhält eine verbale Bewertung als Anhang zum Zeugnis, welche dann auch Auskunft über beruflich abzuleitende Zusatzqualifikationen gibt (z.B. Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, kreatives Potenzial usw.).

Sensibilisierungsbausteine

Schule als kulturelle Begegnungsstätte hat gerade in einer Zeit, in der die reale  Begegnung hinter der virtuellen immer mehr zurücktritt, eine ganz besondere Bedeutung.

Wir als Steinwaldschule haben es uns zur Aufgabe gemacht, unseren Schülern auf unterschiedlichen Ebenen solche Begegnungen zu ermöglichen. Deshalb arbeiten wir verstärkt mit Gemeinden, Kirchen, Vereinen wie auch mit der Kulturinitiative "Kunst und Dunst" zusammen, um ein qualitativ hochwertiges Kulturangebot für die Region und damit auch für unsere Schüler zu schaffen. Andererseits bemühen wir uns, professionelle Künstler für Workshop-Angebote, aber auch für laufende Kurse an unsere Schule einzuladen.

Durch die Verbindung beider Aspekte: "kulturelle Bildung" an unserer Schule und "Kulturangebot für die Region" soll die "Kulturelle Praxis" an unserer Schule erlebbar gemacht werden und so zur Persönlichkeitsentwicklung und interkulturellen Offenheit beitragen.